Sicherheit liegt in der Luft
Die Arbeit eines Flugverkehrsleiters (Fluglotsen) besteht in der Führung des Flugverkehrs mit Hilfe eines Radarbildes und durch den Funkkontakt mit den Piloten.
Er gibt die Flugroute und die Flughöhe vor, erteilt die Starterlaubnis und gibt die Freigabe zur Landung. Zusätzlich bietet er aktuelle, wichtige Informationen, die für eine sichere Flugdurchführung erforderlich sind. Er ist damit - neben dem Piloten selbst - der wichtigste aktive Sicherheitsfaktor in der Luftfahrt.
Der österreichische Luftraum ist in drei Bereiche eingeteilt. Drei Gruppen von Fluglotsen betreuen diese Bereiche, damit es nicht nur sicher abläuft, sondern auch - soweit als möglich - niemand warten muss.
Das Luftfahrzeug fliegt aus dem Verantwortungsbereich des Towers durch jenen der Anflugkontrollstelle in den Bereich der Bezirkskontrollstelle.
Der Kontrollturm (Tower)
Von hier erhält die Mannschaft im Cockpit - abhängig vom Verkehrsaufkommen - von den Fluglotsen die Erlaubnis, die Triebwerke zu starten, zur Piste zu rollen, die Startgenehmigung und die Anweisung, wie nach dem Start zu fliegen ist.
Die Anflugkontrolle (Approach, APP)
Einmal in der Luft und weg vom Flughafen, wollen die Piloten zu Luftstraßen geführt werden. Oder umgekehrt, wenn sie sich einem Flughafen nähern, wollen sie von den Flugstraßen zu einem Instrumentenlandesystems eines Flughafens. Dabei kreuzen sich die Flugwege natürlich sehr oft. Die Anflugkontrollstelle sorgt hier für Sicherheit.
Die Bezirkskontrollstelle (Area Control Centre, ACC)
Österreich ist von einem Netz aus Luftstraßen bedeckt. Die Fluglotsen in der Bezirkskontrollstelle führen den gesamten Flugverkehr über Österreich und sorgen dafür, dass alle "Kreuzungen in der Luft" sicher beflogen werden können. Und, dass alle Flugzeuge, egal wie hoch oder schnell, auf dem kürzest möglichen Weg dorthin kommen, wohin sie gerne möchten und wieder Freigabe zum Landen erhalten.
