FAQs Air Navigation Services - Season Opener 2016

Hier finden Sie die FAQs des Unternehmensbereichs Air Navigation Services der Season Opener Veranstaltung 2016 (Stand der Informationen: Juni 2016).

 

Luftraum

Die Altimeter Setting Areas (ASAs) Index Chart finden Sie in der AIP Austria,  ENR 6.7.
Diese Karte bietet eine Übersicht der Gebiete, in denen das jeweils lokale QNH in oder unter 10.000 ft AMSL zu verwenden ist, und enthält die in diesem Zusammenhang wichtigsten Frequenzen. 
Übrigens: ATIS der österreichischen Airports  ist auch telefonisch abrufbar! Sie finden die Telefonnummern in der ASA Index Chart der AIP sowie im VFR Pilotfolder!
In Österreich ist in und unterhalb von 10.000ft MSL mit lokalem QNH zu fliegen (international gelten die jeweiligen nationalen Bestimmungen).
Die lateralen Grenzen des anzuwendenden QNH sind der ‚Altimeter Setting Area‘-Karte zu entnehmen (AIP Austria - ENR 6.7).
Das lokale QNH wird via ATIS (sowohl telefonisch, als auch über die Frequenz) ausgestrahlt. Sowohl die Frequenzen, als auch die ATIS Telefonnummern befinden sich auf der Altimeter Setting Area Chart.
Zusätzlich kann das lokale QNH sowohl bei FIC Wien, als auch den jeweiligen Flugverkehrskontrollstellen erfragt werden.
Ja, IFR Flüge sind in Lufträumen der Klasse E zulässig und werden auch dort radargeführt.
Der Luftraum E ist Teil des kontrollierten Luftraums, aber für Sichtflüge ohne Freigabe befliegbar (ICAO Standard). Luftraum E ist kontrollierter, aber nicht freigabepflichtiger Luftraum.
Anmerkungen:
- Es gilt das Prinzip „sehen und gesehen werden“.  Aus Sicherheitsgründen wird versucht,  definierte IFR An- und Abflugverfahren unterhalb der Radarmindesthöhen (also dort, wo ein Lotse keine Radarkursführung anwenden darf) durch Luftraum der Klasse D oder durch TMZ zu schützen.
- In Luftraum E gilt Transponderpflicht für motorgetriebene Luftfahrzeuge schwerer als Luft. D.h. Segelflüge, Paragleiter, etc sind - im Unterschied zu einer TMZ – von der Transponderpflicht ausgenommen.
Details zu den Luftraumklassen finden Sie in der AIP Austria ENR 1.4.
Bitte bis zu einer Höhe von 7500ft MSL Innsbruck Tower (120,100MHz) rufen. Darüber liegt die Zuständigkeit von Innsbruck Radar. Insbesondere vom Westen kommend ist auch der Empfang auf der Tower Frequenz besser. Im Einzelfall kann es immer Abweichungen geben, Sie werden in jedem Fall per Funk informiert.

Dies ist vom Luftraum abhängig. Sie können sich an folgenden Definitionen orientieren (alle Höhenangaben in MSL):
LOWS:
in der CTR südlich von Oberndorf bis 5500ft: TWR Frequenz 118,100 MHz
nördlich von Oberndorf und generell über 5500ft: RDR Frequenz 123,725 MHz
LOWL:
bis 2500ft: TWR Frequenz 118,800 MHz über 2500ft: RDR Frequenz  129,625 MHz
LOWI:
bis 7500ft: TWR Frequenz  120,100 MHz
über 7500ft: RDR Frequenz  119,275 MHz
LOWK:
bis 3500ft: TWR  Frequenz 118,100 MHz
über 3500ft: RDR Frequenz  126,825 MHz
LOWG:
bis 3000ft (und von Norden Richtung ‚Graz Nord‘ bis 3500ft): TWR Frequenz  118,200 MHz
über 3000ft: RDR Frequenz  119,300 MHz
Die aktuellen Frequenzen finden Sie in übersichtlicher Form (Stand der Information April 2016) am VFR Pilotfolder Austria!
Im Bereich der TMA Wien kontaktieren Sie bitte TFI, Frequenz  118,525.

 


SAXFRA (Slovenian Austrian X-Border Free Route Airspace)

Die Abkürzung SAXFRA steht für "Slovenian Austrian X-Boder Free Route Airspace". Es handelt sich um den ersten staatenübergreifenden Free Route Airspace in Europa.
SAXFRA wird mit 10. November 2016 in Kraft treten und den gesamten Luftraum im Zuständigkeitsbereich von   Slovenia Control und Austro Control umfassen. SAXFRA wird von GND bis Flugfläche 660 gelten, 24 Stunden am Tag. Das Aeronautical Information Circular (AIC) wird Sie rechtzeitig vorher über die Details informieren. Wenn Sie ein E-Mail erhalten wollen, sobald ein AIC auf unserer Homepage online geht, melden Sie sich bitte hier zum Push Service von Austro Control an!
Nein, SAXFRA gilt nur für IFR Flüge. Der „Free route Airspace“ ermöglicht direktere Flugwege für IFR Flüge, für VFR Flüge gelten unverändert die Bedingungen der  Luftraumklassen.
Das Homebriefing wird selbstsversändlich diese DCT´s berücksichtigen. Andere Firmen wie die CFSPs (Computer Flightplan Service Provider) werden/wurden bereits mit den notwendigen Informationen versorgt. Eine zeitgerechte Umsetzung obliegt dann selbstverständlich den jeweiligen Unternehmen.



Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem AIC A6/16!


Meteorologie

Ja, der Folder „MET Produkte General Aviation“ wird dann entsprechend aktualisiert. Sie finden die digitale Version auf unserer Homepage im Bereich „Unternehmen – Medien – Mediathek“ bei den „Publikationen“.
Für Flüge über die Alpen und in das Alpengebiet steht Ihnen die neue Alpentelefonnummer unter 0900 9797 01, Montag bis Sonntag, 07:00 – 22:00 Uhr, zur Verfügung (kostenpflichtige Rufnummer, € 1,81/Min).


Flugplan / Home- und Selfbriefing / Kartenmaterial

Diese Information können Sie dem AIC A8/16 Punkt 2.4.1 und 2.4.2 entnehmen.
Auszug daraus:
2.4.1 Schließen des Flugplans am Sprechfunkweg unmittelbar vor der Landung
Wenn jedoch bekannt ist, dass am Flugplatz der Landung keine für eine rasche Übermittlung der Landemeldung geeigneten Fernmeldeeinrichtungen (z.B. Telefon) vorhanden sind, so hat der Pilot unmittelbar vor der Landung einer Flugverkehrsdienststelle, sofern möglich, am Sprechfunkweg die bevorstehende Landung unter Verwendung der nachfolgend aufgeführten Phrase zu melden.
Pilot: „OEABC kurz vor der Landung in [Flugplatz der Landung]. Erbitte Schließen meines Flugplans.“ bzw.
„OEABC short before landing in [arrival aerodrome]. Request to close my flight plan.“
Lotse: „OEABC Flugplan geschlossen um [Zeit].“ bzw 
„OEABC flight plan closed at [time].“
Die auf diese Weise abgesetzte Meldung kommt einer Landemeldung gleich und wird auch als solche weitergeleitet!
Anmerkung: Dieses Verfahren wird nur in wenigen Einzelfällen, z.B. bei Landung in abgelegenen Gebieten ohne Telefon- bzw. Funkverbindung, zur Anwendung kommen.
 2.4.2 Schließen des Flugplans am Sprechfunkweg während des Fluges
Ein Flugplan für einen Sichtflug, der auf einem unkontrollierten österreichischen Flugplatz landet, kann unter Verwendung der nachfolgend aufgeführten Phrase am Sprechfunkweg geschlossen und somit die Übermittlung einer Landemeldung unterlassen werden.
 Pilot: „OEABC ich schließe meinen Flugplan.“
„OEABC closing my flight plan“.
"Lotse: „OEABC Flugplan geschlossen um [Zeit].“
„OEABC flight plan closed at [time].“
Anmerkung: Das am Sprechfunkweg abgesetzte „Ich schließe meinen Flugplan“ bzw. „Closing my flight plan“ ersetzt sinngemäß das ehemalige „NOATA“ und bewirkt lediglich, dass der Alarmdienst bei Überfälligkeit der Landemeldung nicht ausgeübt wird. Sonstige Gründe für die Auslösung des Such- und Rettungsdienstes (z.B. Empfang eines Notrufes, ELT) bleiben weiterhin erhalten.
 ACHTUNG: Eine Landemeldung muss vom Piloten jedenfalls abgegeben werden, wenn bei Flügen aus dem Ausland die Landung auf einem anderen als dem ursprünglich vorgesehenen Zielflugplatz erfolgt, bzw. wenn ihm dies auferlegt wurde!

Dies ist generell nicht möglich, da das jeweilige ausländische ARO für die Entgegennahme Ihrer Landemeldung zuständig ist. In Ausnahmefällen, sollte es beim Zielflughafen keine Möglichkeit geben, wenden Sie sich bitte ans AIS ARO Wien und erklären Sie die Situation
Ein VFR Flugplan muss 1 Stunde, ein IFR Flugplan mindestens 3 Stunden vor EOBT aufgegeben werden.
Das File wurde komplett an den AeroClub übergeben und liegt nicht mehr im Einflussbereich von Austro Control.
Die Grenzüberflugspunkte sind nur teilweise verfügbar und werden in der ICAO Karte 2017 erweitert.